Wie ein „Problemhund“ entsteht

Mein Hund … hört nicht … bellt … verfolgt Autos … hütet die Kinder … reagiert aggressiv auf Fremde … dreht an der Leine durch…

Entwickelt ein Hund problematische Verhaltensweisen, sind seine Menschen irgendwann frustriert, fühlen sich hilflos und geraten in eine Genervt-Gestresst-Spirale. Das Problem wird übermächtig und dominiert unbewusst die Beziehung zum Hund.

Du hast es selbst in der Hand, mit deinem Hund glücklich zu sein

Bloß nicht ins Tierheim: Hundetrainer in Gotha und Thüringen.

Weil so viel Energie und Aufmerksamkeit in das Problem investiert wird, finden sich viele Halter in einem Teufelskreis wieder. Der Familienfrieden ist in Gefahr, die Beziehung belastet und Gassigehen macht keine Freude mehr. Der Blick für die schönen, entspannten Momente ist getrübt.

Warum ist mein Hund nicht so brav wie der meines Nachbarn? Wird mir mein Vermieter kündigen? Muss ich meinen Hund wieder abgeben? Sich solche und ähnliche Fragen zu stellen, ist in Krisenzeiten völlig normal.

1000 gute Ratschläge

Wer zu viel weiterdenkt und grübelt, verschärft aber oft die Lage. Das Problem wird mit Horrorszenarien aufgeladen und dramatisiert: Streit mit der Partnerin, Stress mit den Nachbarn, Hund im Tierheim. Statt sich auf das Verhalten zu konzentrieren, wird dem Hund das Problem übergestülpt  – fertig ist der sogenannte „Problemhund“.

Zu allem Unglück sind da noch die Bekannten, die schon immer wussten, was zu tun ist. Es tobt ein Riesenlärm um Hund und Halter.

Sage STOPP!

Lass dich nicht ablenken. Es gibt keinen Problemhund. Es ist nur Verhalten. Ein Hund zeigt in einer bestimmten Situation ein bestimmtes Verhalten. Es geht also darum, die Perspektive zu wechseln, die Bedürfnisse des Hundes zu erkennen und sein Verhalten wertfrei zu beobachten. Denn Hunde handeln biologisch sinnvoll. Nur so können wir gemeinsam die Ursache herausfinden und sinnvolle Maßnahmen planen, die nicht zu Frust und Aggression führen, sondern auf Kompetenz und Verantwortung beruhen.

Vertraue auf dein Bauchgefühl. Hole dir professionelle Hilfe von einem Hundetrainer und Verhaltensexperten. Nur ein objektiver Berater kann euch effektiv bei der Problemlösung unterstützen und deinen Blick wieder befreien.

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